Das verlorene Glück

 

Die Sonne scheint der Himmel ist blau,
Ein toller Tag du weißt es genau,
Glücklich schwingst du dein Bein aus dem Bett
Gehst zum Schrank rüber, geschwind und adrett.

 

Dort angekommen fallen die Schrauben zu Boden
die eben noch die Schrankstangen hoben
Hemden und Hosen auf dem Boden verteilt
dazwischen du, hilflos verkeilt.

 

Du gehst in die Dusche, das Wasser ist kalt,
Hast dich vor Schreck in den Vorhang gekrallt
Dabei fällst du zu Boden, schlägst den Kopf dir leicht an
Welch Facetten so ein guter Tag haben kann.

 

Der Kaffee schmeckt komisch, wer weiß es genauer?
Riech an der Milch, die war doch nicht sauer?
Das Brötchen vertrocknet der Käse schon grün
Egal wie du´s wendest, es ist Zeit zu gehen.

 

Mit schnellen Schritten gehst du zum Bus,
Seit zwei Minuten weg, welch ein Verdruss,
dir ist´s als könntest die Rücklichter noch seh´n,
was eine Schande musst zu Fuß du nun geh´n.

 

Den Bordstein verfehlt, dir den Fuß umgeknickt,
Es fiel gar ein Wort welches sich nicht schickt
Der Polizist um die Ecke er hat es gehört
Geldbusse fällig und er echt empört.

 

Die Strafe zu zahlen war wirklich viel Geld,
Als der erste Tropfen Regen auf die Nase dir fällt
Der Himmel nun grau absolut keine Sonne
Regenschirm vergessen, was eine Wonne.

 

Arbeit erreicht, ist der Chef noch stink sauer,
Dich ereilt dabei eine tiefe liegende Trauer
Dritte Verwarnung, Kündigung im Kasten
Was war denn nur los, kannst es gar nicht fassen.

 

Der Tag er hatte so gut doch begonnen
wolltest dich im Glanz der Sonne sonnen
Doch Glück hast verloren an diesem Tage
„Es kann sich nur bessern“ gar keine Frage.


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Kommentare: 1
  • #1

    Bibihexal (Mittwoch, 26 Juni 2013 23:33)

    mal was ganz anderes zwinker, da sieht man einfach was du drauf hast, du kannst vieles schreiben und es trifft den leser, bei diesen Zeilen musste ich leicht grinsen.