Leg sie ab

 

Ich lade hier zum Maskenball
Zeige euch den besten Fall
In dem ihr euch verstecken könnt
Bin die die euch am Meisten gönnt.

 

Ich kenne es selbst und bin dabei
Unter Masken endlich frei
Doch seit euch sicher und bewusst
Dass irgendwann auch Schluss sein muss.

 

Denn was auch kommt sie sind nicht echt
Zeigen nur was gut und recht
Für Andere zu seien scheint
Egal ob eure Seele weint.

 

Was echt ist, wahr oder Ehrlichkeit
Interessiert niemanden in Wirklichkeit
Denn einzig was hier zählt ist Schein
Möget ihr noch so traurig damit sein.

 

Drum legt sie ab die Maske die ihr tragt
Steht dazu was eure Seele sagt
Sei ehrlich zu anderen und dir selbst
Damit du wieder dir selbst gefällst.

 

Nur so kannst du glücklich sein im Leben
Mit dem der du bist und was dir gegeben
Sei einfach ganz du so wie du bist
Weil dies der beste Weg für alle ist.


Damals und Heute

 

Es war einmal vor vielen Jahren
Da fragte sie wo alle waren
Denn sie lag da in Einsamkeit
Und alle Freunde waren weit.

 

Sie suchte doch sie blieb allein
Doch so wollte sie nicht sein
drum suchte sie in Dunkelheit
Bis sie wen fand der war bereit
Zu stehen auch an ihrer Seit.

 

Auch er war einsam und allein
Suchte wen zum Zweisam sein
Der dunkle Engel den sie fand
War wie aus einem fernen Land.

 

Die Ehrlichkeit in seinen Augen
Konnte sie nur schwerlich glauben
Doch lernte sie in jener Zeit
Dass er stets und jederzeit
Alles zu tun war bereit.

 

So gingen sie gemeinsam fort
An einen anderen, schönen Ort
Wo sie zusammen leben konnten
Ganz ohne irgendwelche Fronten.

 

Ganz ohne Streit und Niedertracht
Die Andere ins Leben gebracht
Nur Liebe, Glück und Heiterkeit
Nie wieder Hass und Dunkelheit
In ihrem Leben nun zu Zweit.


Die Gedankenfalle

 

Nun saß ich schweigend vor dem Blatte,
Dass ich so vor mir liegen hatte
Und wusste nicht: Was schreib ich drauf?
Gab die Gedanken beinahe auf.

 

Ich schob sie hin und her für Stunden,
Hab dabei nicht nur mich geschunden.
Nein, auch ein jeden um mich rum,
Doch die Gedanken bleiben stumm.

 

Das Blatt, noch immer war es leer
Und dabei wünschte ich so sehr
Es wäre anders jetzt und hier
Die Worte kämen gleich zu mir.

 

Doch Nichts, das tat sich. Keines gleichen.
So schien sich Kummer einzuschleichen
und noch schwerer fiel das Denken,
bis ich mich anfing abzulenken.

 

Später dann ich konnt´s kaum glauben,
Konnt mir nichts das denken rauben
Und das Blatt es zierten Worte,
Der ganz besonders schönen Sorte.

 

Und die Moral von dem Gedicht?
Ist einfach, denn wer sieht es nicht?
Wer schreiben will dem fällt´s oft schwer
Wers locker nimmt, dem nicht so sehr.


Die Wahrheit

 

Sie sagen dir, sie haben dich gern
Doch dennoch liegt es ihnen fern
Auch nur ein bisschen zu verstehen
Dir ehrlich ins Gesicht zu sehen.

 

Verletzen dich mit jedem Wort
Wünschst dir jeden Zweifel fort
Doch tief im Herzen ist dir klar,
Dass alles nur gelogen war.

 

Worte der Lüge erreichen dein Herz
Lindern trotzdem nicht den Schmerz
Den sie dir bereiten zu jeder Zeit
Trotz dass du zum glauben gern wärst bereit.

 

Du hinterfragst sie und zweifelst an dir selbst
Und ob du vielleicht nicht mal dir selbst gefällst
Versuchst zu begreifen und zu verstehen
Warum sie ständig durch dich hindurch nur sehen.

 

Trotz all deinen Leiden und jedem Versuch
Wird die Stimmung immer schlimmer bei jedem Besuch
Und ehe dir klar wird und du dich versiehst
Siehst du wie auch diese Tür sich verschließt.

 

Doch das Leben geht weiter öffnet neue Türen
Wird dich auf neue, bessere Wege führen
Bringt dir neue Menschen die sich Familie nennen
Und dann am Ende froh sind dich zu kennen.


Das Schreiben

 

Das Schreiben ist die größte Lust
Hilft gegen Trauer, gegen Frust
Befreit die Seele, macht sie heil
In Zeilen steht jedes Detail.

 

Das Schreiben gibt dem Schreiber viel
Weit mehr als nur ein gut Gefühl
Vielleicht sogar ein wenig Geld
Wenn es den Lesern gut gefällt.

 

Das Schreiben gilt bei uns als Kunst
Erregt auch gerne mal die Gust
Von Menschen die einen verstehn
Die in den Zeilen mehr noch sehn.

 

Das Schreiben das ist unser Leben
Kann uns viel und noch mehr geben
Vermittelt uns auch fremde Welten
Deren Regeln hier nicht gelten.

 

So ist es wohl des Schreibens Ziel
Zu geben uns auch noch so viel
Es hält am Leben jeden hier
Drum öffne wenn es kommt die Tür
Nimm dein Talent so wie es ist
Weil du wie wir ein Schreiber bist.


 

 

 

Tot als Erlösung

 

Ungesagte Worte und Tränen ungeweint

Berührungen der Liebe so hatte er´s gemeint

Dass er mich verletze und mir die Unschuld nahm

War wohl ein Gedanke der ihm gar nicht kam.

 

Und jede Nacht aufs Neue erreichte er sein Ziel

Was ich dabei spürte war nichts was mir gefiel

Doch schien´s ihn nicht zu kümmern wie´s meiner Seele ging

War ihm wohl nicht so wichtig und nichts an dem er hing.

 

Drum Mami sei nicht traurig dass ich nicht bei dir bin

Er nahm mir meine Kindheit und jedwederen Sinn

Du sahst nicht meine Qualen den innerlichen Schmerz

Denn alle diese Dinge zerrissen mir mein Herz.

 

Doch Mami sei dir sicher jetzt geht’s mir wieder gut

Alle diese Qualen verleiteten mir den Mut

Mein Leben zu beenden und Vati zu verzeihen

An einem andren Orte wieder froh zu sein.

 

Ich hab mein Glück gefunden in einer andren Welt

Kann endlich wieder Lachen und tun was mir gefällt

Drum Mami denk in Liebe an dein kleines totes Kind

Und sei dir immer sicher dass ich dich wieder find.

 

 

 


 

 

 

Raum und Zeit

 

Einfaches Reisen durch Raum und Zeit

ich hab´s geschafft hab freies Geleit

kann springen durch Tore der Menschenhand

ob Vergangenheit, Zukunft oder fernes Land.

 

Egal welcher Ort oder gar welches Jahr

welche Geschichte ich war schon da

ob Mittelalter, Steinzeit oder Lady Di

stellt sich keine Frage denn ich war dabei.

 

Auch andre Planeten habe ich längst schon besucht

mit fiesen Piraten hab ich Schätze gesucht

die Liebe fand ich bei Marie Antoinette

geschlafen hab ich jedoch im eigenen Bett.

 

So reise ich täglich Tag aus und Tag ein

von einem zum andern denn so soll es sein

bin glücklich hab Freude zu jeder Stund

drum hört ihr dies Zeilen aus meinem Mund.

 


 

 

 

Grau

 

Graue Gassen, den Weg entlang,

Graue Straßen, wo fangen sie nur an?

Graue Häuser, am Wegrand stehen,

graue Menschen, die vorrüber gehn.

 

Die Welt so zu sehn muss traurig sein,

man fühlt sich verlassen, gefangen, allein.

Man sieht hinaus, alles ist grau...

Wo die Hoffnung ist, weiß niemand so genau.

 

 

 


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Kommentare: 14
  • #1

    Karina/Katzrina (Mittwoch, 24 Oktober 2012 16:51)

    Liebe Selina,
    sehr berührende und aussagekräftige Gedichte,
    hab nun auch endlich hergefunden,
    ganz lieben Gruß v. Karina

  • #2

    Selina Kröger (Samstag, 27 Oktober 2012 09:38)

    Danke dir. Ich freue mich dass du her gefunden hast und dass dir meine Seite gefällt :)

  • #3

    Petra (Sonntag, 10 November 2013 16:34)

    Ich bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen und vielen Dank für diese Gedichte, denn ich hatte endlich wieder Verdauung

  • #4

    Susanna (Sonntag, 10 November 2013 16:36)

    Was ist denn mit dir los?
    Wer hat dir denn ins Gehirn geschissen?
    Ich finde diese Gedichte äußerst gefühlvoll und schön.

  • #5

    Petra (Sonntag, 10 November 2013 17:46)

    Liebe Selina
    Ich entschuldige mich für meinen Kommentar

  • #6

    Selina Kröger (Sonntag, 10 November 2013 20:42)

    Ach ich liebe ja diese absolut geistreichen Kommentare. Ich frag mich ja dann immer, warum man dann überhaupt was dazu sagt, anstatt einfach den Mund zu halten. Aber naja, man kann halt nicht alles haben was?! Euch jedenfalls noch nen schönen Abend, ich werde derweil mein "Verdauung verursachendes Wesen" ins Bett bewegen *gg

  • #7

    Erna (Sonntag, 24 November 2013 16:27)

    Die Wahrheit? Ja also inhaltlich ist dein Gedicht eigentlich ganz in Ordnung, von der Form des Gedichtes bin ich aber nicht sehr begeistert, Versmaß stimmt nicht überein, dass wiederrum hat zur Folge das der Reim.nicht sauber klingt und das beeinträchtigt die Wirkung stark, beim nächsten Mal.solltest du dies vielleicht überdenken. Ich hoffe, liebe Selina du konntest etwas mit der Kritik anfangen.
    Mit freundlichen Grüßem

  • #8

    Sweeti (Sonntag, 24 November 2013 16:28)

    Du hast sehr schöne und berührende Gedichte geschrieben!
    Am besten gefällt mir das Gedicht "die Wahrheit". In diesem Gedicht hast du sehr viele stilistische mittel, wie ein Litotes, einen Pleonasmus und diese schöne Paronomasie untergebracht. Auch die Onomatopoesie und das Oxymoron sind sehr schön und passen gut zu dem Gedicht ;)
    Ich liebe dich einfach ❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️
    Liebe Grüße,
    Sweeti

  • #9

    Greive (Sonntag, 24 November 2013 16:42)

    Es tut mir sehr Leid was hier mit meinem Namen getrieben wirs, ich verstehe nicht wie man so wiederlich sein kann! Ich kann mir nur vorstellen, dass sich einige einen Spass erlaubt haben oder das dahinter ein hobbyloser steckt, der nicht weiss

  • #10

    Sweeti (Sonntag, 24 November 2013 16:43)

    Ein sehr bewegendes Gedicht. Hör nicht darauf, was solche neidischen Leute schreiben. Die haben eh keine Ahnung. Ich stehe voll hinter dir. Diese komische Tussi soll ich mal vergraben gehen, für diese unnötigen Kommentare. Ich hoffe du nimmst dir diese Beleidigungen nicht so sehr zu herzen ;)
    Ich bewundere dich,
    Sweeti ❤️❤️❤️❤️❤️

  • #11

    Martina (Sonntag, 24 November 2013 16:46)

    Hallo Selina,
    Ich finde deine Seite sehr ansprechend gestaltet, man findet immer direkt zum Neusten es ist sehr schön und deine Gedichte sind berührend, ich bin eben zufällig auf deine Seite gestossen und fand sie auf anhibe toll, leider missfallen mir hier einige Kommentarw und ich empfinde scham gegenuber desswn was sich manche menschen rausnehmen , lass dich nicht unterkriegen

  • #12

    Sascha (Sonntag, 24 November 2013 16:47)

    Ich wünschte ich wäre wie du. Ich habe totale Probleme in der Schule und werde von meinen Eltern geschlagen. Ich will nicht mehr leben. Wenn das nicht bald aufhört, dann bleibt die Bahn mein letzter Ausweg:(

  • #13

    Selina Kröger (Sonntag, 24 November 2013 22:22)

    Also zum einen hab ich nun überall die Einstellungen geändert! Jeder Kommentar der hier noch gemacht wird, muss bevor er auf der Seite erscheint, von mir freigeschalltet werden. Ich kann es echt nicht verstehen, warum zum Geier sich hier immer wieder so dermaßen unter aller Sau ausgelassen wird. Gleichzeitig find ich es auch zum schießen, dass sowas immer zeitgleich passiert. Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass hier nie was passiert, aber dann alle im selben Moment anwesend sind um so einen Mist zu produzieren. Wie dem auch sei, ich habe also die Einstellungen geändert, damit sowas nicht zum dritten Mal passiert. Auch und die Kommentare hab ich natürlich wieder gelöscht. Ist ja nicht zu verantworten sowas -.-

    @ Sweeti. Danke für deine Kommentare, nicht nur hier auf der Seite, sondern auch auf der anderen Unterseite ;) Ich muss zugeben dass ich vielleicht nicht alles gleich zuordnen kann, aber du wirst sicher recht haben. *gg

    @ Erna. Leider ist es bei mir oft so, dass Gedichte die mich selbst betreffen, also aus meinem Leben erzählen, vom Versmaß her verschieden sind. Das liegt einfach daran, dass ich wenn ich emotional werden, einfach nur noch schreibe ohne über diese Dinge nachzudenken. Im Nachhinein fällt es dann schwer die Gedichte umzubauen, ohne dass sie ihren Sinn und das Gefühl verlieren. Ich werde aber bei Gelegenheit noch mal drüber lesen. Also danke für deinen wirklich hilfreichen Kommentar. :)

    @ Matina. Schön dass du her gefunden hast. Vielleicht verschlägt es dich ja hin und wieder mal her. Und keine Angst, derartige Kommentare, werden hier auf der Seite nun nicht mehr auftauchen ;)
    Manche Menschen haben einfach nix besseres zu tun :)

    und zu guter Letzt @ Sascha. Verzeih dass ich im Moment nicht sicher bin ob dein Kommi wirklich echt ist. Aber mal so allgemein formuliert:

    Jeder hat sein Päckchen zu tragen, also glaub nicht, dass mich kleine Engelchen durch mein Leben begleiten. Wichtig ist dabei nur, zu lernen wie man mit seinem Leben und seinem Umfeld zurecht kommt. Wenn man von seinen Eltern geschlagen wird, sollte man sich Hilfe holen und nicht aufgeben. Rede mit jemanden, das Jugendamt zb ist dafür da um zu helfen. Und was das Leben in der Schule angeht: Viele Schüler haben Probleme in der Schule, nur wenige lassen sich helfen. Auch da kann ich nur raten mit einem vertrauten Lehrer zu reden, oder mit der Schulleitung. Es ist ihr Job zu helfen und für Schüler da zu sein.

    Ich weiß, das klingt alles total blöd und man hat ja Angst und fühlt sich selbst vielleicht überfordert. Aber wenn der erste Schritt ein mal gegangen ist, kann es nur besser werden. Das kennen wir nämlich alle. Man muss sich nur trauen, sein Leben in die Hand zu nehmen.

    Ind diesem Sinne werd ich mich nun mal in mein Bett begeben. Hab noch eine schöne Zeit :)

  • #14

    Sascha (Freitag, 29 November 2013 13:22)

    Danke, für deine Hilfe. Du machst mir wirklich Mut