Der Lebensbaum schlug schon lange Zwölf

 

Wir berichten aus Baumstadt, einer der wenigen Städte die noch genügend Lebensenergie vorweisen, um alle Einwohner vor der grausamen Erdenwelt zu schützen. Immer mehr Menschen machen sich aus ihren eigenen kleinen Dörfern auf, um die schützenden Hallen zu erreichen. Häuser und Höfe werden verlassen und die Menschen pilgern durch die Erdenwelt um hoffentlich die rettende Stadt zu erreichen.

 

Doch der Schein trügt. Durch die Bewegung des unendlichen und nicht abbrechenden Ansturms, platzen die großen Städte mittlerweile aus allen Nähten. Der Platz wird immer geringer. Genauso wie die Lebensmittel und das Wasser. Alles nähert sich dem Ende und die Menschen schauen auch hier immer öfters dem Tod ins Auge. Schwarze Zeiten brechen an und lassen alles Leben zweifeln. Selbst die unverwundbaren und starken Wurzeln des Lebensbaues werden porös und fangen an zu welken. Nicht mehr lange und auch der Lebensbaum, wird ein Opfer der hiesigen Zustände.

 

Es soll jedoch Hoffnung geben. Isabela von Eastwick, ein Medium der hiesigen Gesellschaft, konnte Licht und Farben in einer ihrer Visionen erkennen.


„Das Universum zeigt sich uns in seiner vollen Pracht. Wir müssen nur mutig der Zukunft entgegen blicken.“, erläuterte sie uns in unserem Interview. Seither bauen die Wissenschaftler unserer Stadt an einer Maschine, die es ermöglichen soll durch andere und ferne Welten zu reisen. Wenn dies wirklich gelingt, könnte das vorhergesagte Farbenspektakel ein neuer Anfang für uns alle sein.

Wir halten weiter Augen und Ohren für Sie offen.

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