Innere Nähe

 

Der Blick in den Himmel ließ sie erschaudern, denn schwarze Wolken hatten die Überhand errungen und verschluckten jegliche Sonnenstrahlen, die ihren Weg zur Erde noch hätten finden können. Ihr fröstelte es. Angespannt machte sie sich deshalb auf den Weg durch ihre Wohnung, um alle noch offenen Fenster zu verschließen, als auch schon der Regen einsetze. Erst zaghaft. Dann immer heftiger, schepperten die Regentropfen mit aller Gewalt gegen die Scheiben und die Angst vor dem herannahenden Gewitter keimte wieder in ihr auf.

 

Was wenn der Blitz nun hier einschlagen würde? Was wenn es brennt, oder sie selbst verletzt werden würde? Ihre Gedanken schürten die Angst noch mehr und das Grollen der Himmels ließ Schlimmes erahnen.

 

"Fürchte dich nicht.", erklang eine Stimme und sanfte Arme schlossen sich um ihre Hüfte. Sie schloss die Augen. "Ich bin immer bei dir, auch wenn der Sturm naht, stehe ich an deiner Seite." Langsam fiel ihre Anspannung von ihr ab. Sie drehte sich von dem Fenster weg, zündete ein paar Kerzen an und legte sich vor den Kamin. Entspannt ließ sie den Sturm an sich vorbei ziehen und ging ihren Gedanken nach.

 

Jeden Schritt beobachtete er, bis er sich schließlich neben ihr nieder ließ. Sie liebten einander noch immer, auch wenn der Tod sie getrennt hatte, war er stetig an ihrer Seite. Liebe geht weit über den Tod hinaus.

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Kommentare: 2
  • #1

    Bibihexal (Mittwoch, 26 Juni 2013 23:39)

    Entschuldige das ich solange nichts mehr geschrieben habe gerade hier zu deinen Sachen liebe Kleene , das ist schaurig gut geschrieben, dürfte ruhig noch viel länger sein,hex hex

  • #2

    Selina Kröger (Donnerstag, 27 Juni 2013 12:48)

    Hihi das sagtest du glaub ich schon mal... Aber alles Wichtige ist gesagt ;)