Gewidtmet einer guten Freundin

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Zwei Seelen eine Bindung

 

Wie angewurzelt saß sie da, als sie die Zeilen auf ihrem Rechner zu lesen begann. Das Telefon lag neben ihr, aber sollte sie wirklich? Ihre Finger zitterten, als sie anfing die Nummer zu wählen, doch immer wieder drückte sie rot statt grün. So zogen sich die Tage und die Wochen. Mit freudiger Erregung kam sie von der Arbeit heim und setze sich an ihren Rechner. Jeden Tag. Doch das Telefon blieb weiter unberührt. Die Angst zu groß vor der Enttäuschung. Vor dem Tag, an dem der Traum dieser zwischenmenschlichen Beziehung vorbei sein könnte. Sie Lächelte. „Nein, der würde nie vorbei sein…“ Sie wählte die Nummer, wieder einmal. Aber diesmal war es anders. Immer noch hatte sie Angst und Scheu, aber sie wollte mehr. Sich nicht zufrieden geben mit der Schreiberei. Eine Stimme hören. Verbinden mit den Bildern die sie immer wieder vor sich sah.

 

Über ihre Gedanken hatte sie das Klingeln nicht mal mehr wahrgenommen. „Hallo?“, ertönte es ihr aus dem Telefon an ihrem Ohr. „Hallo?“, kam er ihr ein zweites Mal entgegen. „Ja“, stammelte sie. „Ich bin da. Hallo“, brachte sie dann schließlich doch heraus. Ihr gegenüber wusste sofort wer dran ist, auch wenn sie nicht mal einen Namen gesagt hatte . „Schön dass du anrufst. Ich hätte es ja nicht gedacht.“ Beide lachten. „Ja ich auch nicht. Aber nach so langer Zeit, dachte ich mir muss es einfach sein. Entschuldige dass ich dir nicht vorher bescheid gegeben habe, aber ich dachte dass ich mich dann nicht mehr traue.“ Ihre Stimme überschlug sich und ihr gegenüber verstand nicht mal mehr die Hälfte, aber man wusste was gemeint war. Man verstand sich einfach. Auch ohne viele Worte. Man war mit den Herzen verbunden und wusste wie der Andere dachte, was er meinte und was er fühlte. Ganz als sein man Eins. „Komisch, diese Verbundenheit der Seelen“, dachten sie Beide.

 

Über Wochen hinweg, gar Monate vertieften sie ihre Bindung. Wurden mehr und mehr zu einer Familie im Geiste. Herzen schlugen füreinander. Sehnten sich zueinander. Und auch wenn sie nie zueinanderfanden, waren sie glücklich sich zu kennen und füreinander da zu sein. Die Stärke Beider lag darin, stark zu sein für den Anderen, auch wenn sie sich noch nie sahen. Sie brauchten einander wie andere die Luft zum atmen und waren zusammen zu jeder Zeit. In ihren Herzen, ihren Seelen waren sie miteinander verbunden und Eins in der Ewigkeit.

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Kommentare: 3
  • #1

    Bibihexal (Mittwoch, 03 Oktober 2012 00:25)

    Die Bindung der beiden Seelen bleibt auch weiterhin bestehen, denn sie sind unzertrennlich und ist der eine nicht da, gehts dem anderen nicht gut.Freunde nennt man diese beiden Herzen der beiden die für den anderen schlagen .
    Was genauso war wie hier beschrieben, das erlebt man nicht alle Tage !!!!!
    Genau genommen, glaube ich das Schicksal war, dass sie sich trafen, mich berührt das alles von ganz tief in mir drin kleene, des ist was das ned jeder machen würde für den anderen , die Geschichte wie alles begann festzuhalten.
    Drück dich mal kleene

  • #2

    Selina Kröger (Mittwoch, 03 Oktober 2012 11:57)

    Du musst das so sehen: Festgehalten wird sie so oder so in den Herzen der Beteiligten :)

    Hab dich lieb Kleene

  • #3

    Bibihexal (Mittwoch, 03 Oktober 2012 17:46)

    Was Freude ist kann dir niemand mehr nehmen , hab dich auch lieb Nase