© liegt bei Selina Kröger

und Monika Schötz

 

Die dritte Geschichte

ist leider nicht mehr vorhanden...

 

 

 

Rebakka Grey

 

Eigentlich sollte dieser Auftrag sein, wie alle anderen zuvor. Doch nichts an dieser Nacht war so wie es sein sollte. Mein Name ist Rebekka Grey, ich bin 32 Jahre alt und möchte euch nun die Geschichte meiner verrücktesten und wildesten Nacht meines Lebens erzählen.

 

Ich war grade Anfang 20, als ich einen neuen Berufszweig entdeckte. Den Beruf des „Geisterjägers“. In meinem jugendlichen Leichtsinn, hielt ich das Ganze für ein Spiel, eine leichte Variante, schnelles Geld zu verdienen. Ich suchte mir demnach eine dieser Truppen in meiner näheren Umgebung und stattete diesen zusammen mit Leon, meinem Besten Freund, einen Besuch ab. Denn auch für ihn war dies leicht verdientes Geld das er immer gut gebrauchen konnte. Die Jungs und Mädels von „D.i.e.G. (Die immer eifrigen Geisterjäger)“, ein bescheuerterer Name war ihnen wohl nicht eingefallen, nahmen uns einige Male mit auf ihren Touren um einen Eindruck zu gewinnen, von dem was sie jede Nacht so taten. Und wir entschlossen uns mitzumachen. Man muss dazu sagen, dass nie wirklich etwas passiert war, zumindest bis zur besagten Nacht.

 

Leon und ich hatten uns wie üblich einen schönen Nachmittag gemacht, nett Sushi gegessen und einen Film angesehen, als die Uhr Acht schlug und wir uns auf den Weg zu den anderen machten. Der Auftrag für diesen Tag war ein altes Haus einer vier köpfigen Familie. Die Eltern lebten dort mit ihren kleinen, grade mal 6 Jahre alten, Zwillingen Lara und Linux, zwei bildhübsche kleine Engel. Das war zumindest mein Gedanke, als ich das kleine Mädchen und den kleinen Jungen zum ersten Mal sah. Ihre Mutter erzählte uns, wohl bemerkt vor besagtem Haus, dass sie schon seit Jahren in diesem Haus lebten und nie irgendetwas passiert war, doch in letzter Zeit, seit dem Geburtstag der Kinder, würden sich die Ereignisse häufen. Türen, die noch am Tag verschlossen waren, standen am nächsten Morgen offen. Schränke öffneten sich und die Spielzeuge der Kinder würden sich von alleine selbständig machen und zum teil auch nicht mehr wieder auftauchen. Naja sowas hatten wir schon öfters gehört, aber am Ende stellte sich immer etwas ganz Simples heraus. Z.B könnte man einen Schlafwandler in der Familie haben oder einen fremden Untermieter. Also beschlossen wir, der Familie zu helfen und ihnen den wahren Grund dieser Ereignisse zu nennen.

 

Kurzerhand packten wir unsere Geräte aus und verbannten die Familie ins anliegende Gästehaus, wo sie in Ruhe die Nacht verbringen konnten, während wir an die Arbeit gingen. Doch schon in der ersten Sekunde, als mein Fuß die Schwelle des Hauses übertrat, überkam mich ein sehr seltsames und unangenehmes Gefühl, wie Schwingungen dich ich von etwas wahrnehmen konnte, was eindeutig dort nicht hingehörte. Ich sah mich um. Alle Anderen schienen dieses Gefühl nicht zu haben, denn sie liefen weiterhin rein und raus um alle unsere Gerätschaften ins Haus zu tragen.

 

„Rebekka, was ist los? Willst du jetzt den ganzen Tag da rumstehen, oder lässt du dich dazu herab uns zu helfen?“, sagte Leon und zwickte mir beim rausgehen scherzhaft in die Seite. „Ja klar helfe ich euch. Ich dachte grade nur… Ach egal, nicht so wichtig.“ Und lief hinter ihm zurück zum Wagen. Ich nahm den letzten noch im Auto liegenden Koffer mit den Kameras heraus und ging hinter Leon ins Haus. Doch das Gefühl von Gefahr lag schwer auf meiner Brust und stellte sämtliche meiner Haare auf. So eine Gänsehaut hatte ich in meinem Leben noch nie zuvor. „Was brabbelst du da vor dich hin Rebekka?“ Ich erschrak. „Hast du was gesagt Julia?“ Das grade noch so strake Gefühl der Machtlosigkeit war verschwunden und alles war wie immer. Noch während ich auf eine Antwort von Julia wartete, begann ich die Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen. Ich war eben eingetreten und befand mich nun noch im Flur, während die Anderen schon angefangen hatten sich im Wohnzimmer breit zu machen, das sich rechts neben mir befand. Vor mir ebenfalls auf der rechten Seite, vorbei an der großen geschwungenen Treppe ging es wohl in die Küche und unterhalb der Treppe in den Keller. Ich kannte derartige Bauten schon aus meiner Kindheit, denn auch ich bin in einem selchen Haus aufgewachsen. Oberhalb der Treppe lagen wohl die Schlafräume und die Kinderzimmer, doch mein Blick blieb an einem der Bilderrahmen hängen, die auf der ganzen Wand verteilt waren. Dieses Bild hatte ich gemalt und das mit 6 Jahren.

 

„Rebekka?“, wieder drang Julias Stimme in mein Ohr. „Ja?“, fragte ich und drehte mich zu ihr um. „Bekomme ich jetzt auch eine Antwort?“ An ihrer Stimme konnte ich erkennen, dass sie mich das nun nicht zum ersten Mal fragte, doch auch wenn ich ihr gerne geantwortet hätte, konnte ich es nicht, denn eine Frage hatte ich nicht vernommen. Ich zuckte also nur leicht mit den Schultern und warf ihr einen fragenden Blick zu.

 

„Was zum Donnerwetter ist eigentlich los mit dir? Seit 20 Minuten stehst du hier wie angewurzelt, reagierst auf Niemanden und stammelst zusammenhanglose Sätze vor sich hin. Wer ist Dragor? Und warum guckst du jetzt so entgeistert?“ Ein eiskalter Schauer lief mit über den Rücken. Waren wir wirklich schon so lange hier? Das konnte doch gar nicht sein. „Was soll dass heißen 20 Minuten? Wir sind doch eben erst durch die Kür gekommen.“ Nur um meine Aussage zu bestätigen, drehte ich mich um und ging zum Fenster, doch was ich sah erschreckte mich nur noch mehr. Denn gegen meine Erwartungen, war es tatsächlich schon dunkel geworden und das konnte nur heißen, dass wir tatsächlich schon eine ganze Weile hier waren. „Hmm, es ist alles in Ordnung Julia. Ich bin einfach nur ein wenig müde glaube ich.“, dies sagte ich mit einer Ruhe, die ich selbst nicht von mir erwartet hätte. Aber innerlich schrie ich vor Angst, denn irgendetwas ging hier vor und ich war mir nicht sicher, ob ich wissen wollte was das war.

 

Die nächsten zwei Stunden verliefen reibungslos. Keine Attacken meinerseits und auch sonst nichts Auffälliges. Nur Leon verabschiedete sich zwischenzeitlich, denn das Sushi war ihm wohl doch nicht so bekommen. Meine engste Bezugsperson bei mir zu haben, während dieser komischen Nacht, war wohl eindeutig zu viel verlangt. Bestimmt wäre er da geblieben, wenn ich ihn drum gebeten hätte und ihm klar gewesen wäre, was eigentlich mit mir los war, aber wie hätte ich ihm das erklären sollen?

 

Leon war gegangen und die Kameras mittlerweile startklar. Wir teilten uns demnach in Zweiergruppen auf und Julia und ich bekamen die Kinderzimmer zugeteilt. Wir steckten unsere Aufnahmegeräte ein und machten uns auf den Weg in die erste Etage, vorbei an den Bilderrahmen. Mein Blick fiel wieder auf den Rahmen, der mir vorhin schon ins Auge gefallen war. Zu sehen war ein selbstgemaltes Bild, das aussah wie eines das ich vor vielen Jahren mal gemalt hatte . „Du spinnst doch.“ „Wie bitte?“, fragte Julia. „Ach ich hab nur mit mir selbst gesprochen… Ich dachte ich hätte etwas gesehen, aber ich habe mich wohl getäuscht.“ Glücklicherweise nahm sie das einfach so hin und ich musste mich nicht weiter um Kopf und Kragen reden. An der letzten Stufe angekommen, passierte dann das nächste Komische, aber diesmal sah nicht nur ich es. Die Kinderzimmertür der kleinen Lara öffnete sich knirschend unter ihrem eigenen Gewicht und heraus rollte eine quietsch pinker Puppenwagen. Niemand sonst außer uns beiden war hier oben. „Du hast das auch gesehen, ja?“ Ich nickte nur. Langsam bewegten wir uns auf das Kinderzimmer zu und was wir dort sahen verschlug uns beiden den Atem. Sämtliche Spielsachen in dem Zimmer flogen lustig und voller Elan auf und nieder. Einzig und allein eine einsame und finster drein blickende Puppe, saß noch auf dem kleinen Kinderbettchen. Ihr Kopf drehte sich in unsere Richtung und mit glühend roten Augen starrte sie uns an. Julia fing an zu schreien und in diesem Moment war der Bann gebrochen. Die Spielzeuge fielen allesamt gleichzeitig mit einem lauten „Rums“ wieder zurück auf den Boden, aber die Puppe gaffte uns weiter an. „Du!!!!!! Du hast hier nichts verloren.“ Und noch bevor ich irgendwie reagieren konnte, packte mich ein stoß solcher Kraft, dass ich rücklings gegen die Wand und beinahe über das Geländer gefallen wäre, hätte Julia nicht blitzschnell reagiert. Sie packte mich am Arm wodurch meine Richtung geändert wurde und ich mit voller Wucht wieder an der Wand landete. Im selben Moment kamen William und Dieter die Treppen hochgerannt und der Spuck war vorbei. Die Puppe war wieder eine gewöhnliche Puppe und das Kinderzimmer zwar verwüstet aber immer noch nur ein Kinderzimmer.

 

„Was ist hier los bei euch?“, fragte Willam. „Die Sachen. Sie, sie sind geflogen Willam und da war diese Stimme. Sie sagte…“ Julia starte mich an. „Was ist hier los Rebekka?“ Sie klang fast wütend, als sie mir diese Worte ins Gedicht spie. „Ich weiß es nicht Julia. Ich weiß es wirklich nicht. Aber immerhin weiß ich jetzt dass ich nicht spinne. Da du die Stimme ja auch gehört hast, war sie kein Produkt meiner Fantasie. Wir sollten gehen, wir haben ja wohl genug Material oder meint ihr nicht?“ Julia war selten meiner Meinung, aber ich konnte ihr ansehen, dass auch sie einfach nur hier weg wollte. Sicher war es unser Job der Familie zu helfen, aber so etwas hatten wir alle noch nicht erlebt, also wie sollten wir damit umgehen? Die Jungs schauten uns etwas verwirrt an, aber beschlossen ebenfalls hier dem ganzen ein Ende zu setzen. William half mir auf und Dieter und Julia gingen vor uns die Treppe herunter. An der Tür angekommen, versuchten sie sie zu öffnen, aber sie bewegte sich keinen Zentimeter. „Das ist kein gutes Zeichen.“, sagte Dieter und rüttelte weiter mit wesentlich mehr Kraft als vorher an der Tür. Nachdem auch Willam und ich an der Tür angekommen waren, probierten auch wir die Tür zu öffnen aber auch diesmal keine Reaktion. Julia kauerte sich vor der Tür zusammen und fing an zu zittern, während Dieter es auch an der Küchentür versuchte. Aber auch dort das gleiche Spiel. Wir waren gefangen und die einzigen Auswege verschlossen.

 

Nachdem Julia sich wieder aufgerappelt hatte, brach sie das Schweigen: „Also gut. Liege ich richtig mit der Annahme, dass dieses Ganze irgendwas mit dir zu tun hat Rebekka?“ Ich zuckte mit den Schultern während sie einfach weiter redete ohne eine Antwort von mir zu erwarten. „Als ich dich vorhin angesprochen habe, hast du nicht reagiert und vorher hast du irgendwas von einem Dragor gefaselt. Also klär uns mal auf!“ „Dragor hab ich noch nie gehört, wenn ich ehrlich bin Julia. Aber du hast recht auch zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl das etwas hier nicht stimmt. Aber mal im Erst keiner von euch hätte mir das geglaubt, oder sehe ich das falsch?“ Nein ich hatte Recht und das wussten sie alle, aber bevor auch nur einer reagieren konnte, flackerte das Licht auf und erlosch. Gleichzeitig öffnete sich die Kellertür, wo das Licht noch einwandfrei funktionierte. „Das ist doch eine Falle.“, sprach Willam. Doch was hatten wir für eine Wahl? Ich zumindest, ich hatte keine. Also stand ich auf und ging Richtung Keller. „Bleibt ihr bitte hier. Wer auch immer dahinter steckt, will scheinbar mich und vielleicht, seid ihr außer Gefahr wenn ich das alleine mache.“ Bevor auch nur einer von ihnen etwas sagen oder tun konnte, lief ich auf die Tür zu und verschloss sie hinter mir.

 

Das Licht und der Staub brannten in meinen Augen, als ich die alte knarrende Holztreppe in den Keller hinabstieg. Lauthals klopften und hämmerten die Anderen von außen gegen die Tür, doch wie vermutet sollte ich diesen Weg alleine gehen, denn egal was die Anderen versuchten, sie gab einfach nicht nach. Und in dem Moment, als ich die letzte Kellerstufe erreicht hatte, kamen alle Erinnerungen an meine Kindheit zurück.

 

Ich war grade 6 Jahre alt geworden, als bei mir zu Hause merkwürdige Dinge passierten. Meine Puppen redeten mit einem Mal mit mir und bewegten sich von alleine. Unsere Küchenschränke, die noch am Abend verschlossen waren, fanden wir am nächsten Morgen geöffnet vor. Meine Mutter sagte mir immer sie sei eine Hexe, doch ich konnte das nicht glauben, ich war ja noch ein Kind. Jeden Abend sang sie mir eine Melodie vor um böse Geister von mir fern zu halten. Jeden Abend. Bis zu meinem sechsten Geburtstag, denn in dieser Nacht starb sie, beim versuch mich zu retten. Dragon so hieß der Geist der unser Haus heimsuchte, hatte mich schon fast in seinen Zwängen, als meine Mutter todesmutig meine Hand packte und mich aus meinem Kinderzimmerfenster schmiss. Alle dachten sie wollte mich umbringen, um sich dann selbst etwas anzutun. Aber so war es nicht. Sie hat mir mein Leben gerettet. Und nun war er wieder da um das nächste Kind in seine Fänge zu ziehen.

 

Vor mir standen, zwei Engelsgleiche kleine Kinder, mit einem Lächeln das ihre Lippen umspielte. „Du bist zurückgekommen Rebekka. Aber es ist so spät. Die Beiden gehören nun mir und da du deine Erinnerung an mich verloren hast, kannst du mich auch nicht besiegen. Sondern bist nun dazu verdammt, für immer an meiner Seite zu bleiben. Du gehörst mir Rebekka. Das hast du immer und das wird immer so sein.“ Doch anstatt zu antworten fing ich an zu singen. Und mit jeder Note die über meine Lippen kam, löste sich ein teil seiner bösen Seele auf und verschwand aus den Seelen der Kinder. Dinge flogen durch den Raum und teilweise nur haarscharf an meinem Kopf vorbei, aber ich konnte immer in letzer Sekunde ausweichen, bis es ein Ende nahm. Und die Kinder wieder frei waren. Ich hatte es geschafft. Dragon war vertrieben und das Haus wieder sicher. Lara und Linux fielen mir erleichtert in die Arme und zusammen schritten wir die knarrende Kellertreppe wieder nach oben.

 

Es stellte sich heraus, dass das Bild das mir zu Beginn aufgefallen war von der verschollenen Tante, der Kinder gemalt wurde. Die im Alter von 6 Jahren in eine Pflegefamilie gegeben wurde, weil man keine Angehörigen finden konnte. Dass sie noch eine Schwester hatte, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand. Lucy so war der Name der Schwester, lebte derzeit bei ihrem Vater. Denn bei der Trennung nahm jeder der beiden Elternteile eines seiner Kinder mit sich, sie waren ja schließlich Zwillinge und grade mal ein Jahr alt. So konnten sie es nicht merken und würden es nie erfahren.

 

Und so kam es, dass ich in dieser Nacht, meine Familie wiedergefunden hatte. Die Mutter von Lara und Linux hieß Lucy und war meine Zwillingsschwester. Ich lernte mit der Tatsache zu leben, dass ich eine Hexe bin und es Geister und der gleichen wirklich gibt und fand wonach ich mein Leben lang gesucht hatte. Ein zu Hause.

 

 

 

 

Diese Geschichte

hat auch

an einem Einzelwettbewerb

teilgenommen.

 

 

 


 

 

 

Nächtliche Geheimnisse

 

Was nur in meinem Kopf spukt. Seit Wochen dreht sich in meinen Träumen, alles nur mehr um die zwischen menschlichen Beziehungen. Wilde Gedanken, Fantasien vom Austausch der Zärtlichkeiten verschiedener Liebespaare, lassen mich keine Ruhe finden. Schweiß gebadet wache ich dann auf am nächsten Morgen. Oft denke ich daran, wie es ist, diese Träume real zu leben. Eine Liebesbeziehung zu einem Mann, pflege ich schon seit 5 Jahren nicht mehr. Am Anfang genieße ich diese Zeit und Ruhe für mich, so ohne Mann, doch mittlerweile fehlt mir sogar das schnarchen eines Mannes. Alles merkwürdig, denn ihr kennt ja nicht meine Vorgeschichte. Mein Expartner Tom, hat mich mit meiner besten Freundin Franziska betrogen. Der Gipfel auch passiert es in unserer gemeinsamen Wohnung, im Schlafzimmer. Jedoch ist diese Frau meine ehemalige Freundin. Diese möcht ich auch nicht mehr sehen, da bin ich konsequent.


Am darauf folgenden Tag, beschert mir Gott wieder eine wilde Nacht, die ich nicht deuten kann. Es ist auf einer Tanzparty, da ging es sehr heiß zur Sache. Mittendrin sah ich mich von Männern und Frauen umgehen. Ob sie an gleichem Geschlecht interessiert sind, bekam ich nicht mit. Nur eines wusste ich so offen wie in dem Traum, war ich nicht im realen Leben, könnte ich auch nie und nimmer. Meine lodernden, innigen Gefühle konnte ich nicht zügeln und mischte mich zu den Menschen auf der Tanzfläche. Mich trieb mein kräftiges Interesse an den Leuten dort, mal schenkte ich ein Lächeln jemanden, oder einen Kuss, auch die knackigen Männerpopos konnte ich ein wenig anfassen, beim tanzen. Ich verstehe mich mit Männern und Frauen, bin der schillernde Stern, der Höhepunkt der Veranstaltung.


Auf einmal bin ich unruhig und wache auf. Irgendwelche Geräusche dringen zu mir hoch, die von unten kommen. Leise ziehe ich mir schnell einen Bademantel an, nehme die Taschenlampe und steige die Treppe hinunter. Woher kommt dieses klirren und dumpfe hämmern? An der Haustüre sind Merkmale eines Einbruches sichtbar, das eingeschlagene Glas, der Schließzylinder aufgebrochen. Die Scherben waren am Boden verstreut. Ich musste aufpassen, damit sie nicht aus Versehen rein tritt, sich verletzt denn sie hatte bloß Socken an den Füßen.


Leise, näherte ich mich der Eingangstüre zur Wohnung, der Familie Scholl, meinen Untermietern. Dort sehe ich jetzt nach dem rechten, es brennt kein Licht in ihrer Wohnung. Mir fällt gerade ein, die sind bei einem Familientreffen, in Hamburg, ihre Oma wird 80. Im Flur, hörte ich wieder was, mir wurde ein wenig mulmig. Zuerst schaue ich nach, und dann kann ich die Polizei anrufen, so trete ich in die Wohnung. Plötzlich haltet mich von hinten jemand fest, dann in die Küche gezerrt, geknebelt mit Klebeband und mit einem Strick am Stuhl fest gebunden. Mein Wimmern, half nichts, die Einbrecher lachten nur hämisch.


Ich sehe nichts, diese Ungewissheit was mit mir passiert,
war grausam seelische Gewalt, ich habe Angst um mein Leben. Diese Diebe ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und räumten die Wohnung aus, dem Gefühl nach, sind sie schon längere Zeit hier.


Versuche ein paar Mal, diese Fessel zu lösen, gelingt jedoch nicht.“ Der Stimme nach, handelt es sich um männliche Diebe!“ Buchstäblich fällt was an meinen Kopf, so schwindlig, schloss ich meine Augen.


Wie ich wieder das Bewusstsein erreichte, stand Familie Scholl und ein uniformierter Polizist vor meiner Person. „Stella, wie geht’s dir, fragte mich Karin Scholl!“ Der Polizist, fragt nach dem Geschehen der Tat. Ich gebe dem Beamten, was ich weiß zu Protokoll und bat Familie Scholl mich nach oben in meine Wohnung zu begleiten. Der Schock liegt tief in mir, seit diesem Erlebnis, kontrolliere alles dreifach nach, doch diese Ängste bleiben. Man nennt diese Attacken Angststörungen, Panikattacken, die mich jetzt lebenslang prägen.

 

 

 


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Kommentare: 4
  • #1

    Bibihexal (Mittwoch, 03 Oktober 2012 21:55)

    Es ist schade das sie , nicht komplett ist, aber auch wenn ein Teil fehlt , muss ich sagen, war ich damals sehr freudig überrascht, das wir gewonnen haben
    und , zu dritt eine Geschichte schreiben, die so gut ankommt ist was besonderes, es ist auch schwerer, wenn man ein Schreiber mehr ist, alle unter einen Hut zu bringen, großartige Leistung auch dein Teil dieser Geschichte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • #2

    Selina Kröger (Donnerstag, 04 Oktober 2012 10:55)

    Naja wir haben alle gewonnen Kleene :)

    Fand jetzt aber auch nicht dass der Wettbewerb viel schwerer war, der einzige Schreiber der mehr zu tun hatte war Schreiber 3, der alles zusammenfassen musste. (Der Teil der hier eben fehlt)

  • #3

    Bibihexal (Donnerstag, 04 Oktober 2012 23:02)

    Ja das hatte der letzte aber, das auch ne Kunst das dann flüssige hin zubekommen, da ja jeder Schreiber einen anderen Stil hat.
    Wäre sofort dabei, bei einem Team Dreier wieder.

  • #4

    Selina Kröger (Freitag, 05 Oktober 2012 11:10)

    Ne auf keinen Fall. In einem Jahr vielleicht. Im Moment sind unsere Lieben ja schon mit dem 2er Team überfordert *lach